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Was ist Chip Tuning?


In den 80-ern Jahren des vergangenen Milleniums tauchten neue elektronische Bauten auf, die es bis dahin nicht in der Automobilindustrie gab. Der klassische Vergaser bekam konkurenz, die elektronische Einspritzung! In den ersten Jahren haben diese neuen Systeme den Vergaser sozusagen immitiert, aber dann gingen sie in eine völlig andere und neue Richtung. So ist der ECU (Engine Control Unit) entstanden. Die Aufgabe des ECUs ist, durch Sensoren die auf dem Motor verteilt sind, zu erkennen wie viel Kraftstoff der Motor benötigt und genau diese Menge auch zu liefern. Das war die erste Hauptaufgabe des ECUs. Später bekam der ECU weitere funtionen wie die regulation des Zündzeitpunkts, regulation des Ladedrucks und viele andere, die aber jetzt nicht unser Thema sind...
Nach dem oben genannten kann mann sagen dass Chip Tuning eine Veränderung der werksprogrammierten mappen für Kraftstoffmenge, Zündzeitpunkt und dem Ladedruck bedeutet. Das resultat dieser Veränderungen ist ein höcheres Drehmoment und ein Leistungszuwachs.
Es gibt mehrere verschiedene Arten wie mann die Werksangaben im ECU verändern kann:

1. Motoren mit alter Technologie (bis ca.1987) kann mann nicht durch Chip Tuning verstärken, da sie gar kein Chip im ECU haben. Diese motoren haben nur einen einzigen Arbeitsmodus, und deren Komponenten lassen nicht zu dass mann etwas verändert.

2. Die meisten Motoren die zwischen 1987 und 1994 gebaut wurden haben in ihrer Kontrolleinheit (DIL EPROM) die infos zum Motormenagment eingetragen. EPROM ist eine elektronischer Speicherplatz mit daten zum Motormenagment und lässt eine Veränderung der Daten nicht zu. Einen EPROM kann mann aber durch einen anderen ersetzen, auf dem die gewünschten Daten gespeichert sind. Der Nachteil dieser Methode ist dass mann den WerksECU öffnen muss um den EPROM zu wechseln. Der Vorteil ist dass mann jederzeit den originalen EPROM wieder einbauen kann.

3. Manche Motoren in den Bj. Von 1994 bis 1998 haben ebenfalls einen EPROM, aber eine neuere Generation in einen PLCC Gehäuse. Bei denen gilt die gleiche Methode wie oben beschrieben, d.h. der EPROM muss gewechselt werden . Diese Generation sollte ein schnelleren und zuverl ässigeren EPROM bieten.

4. Die meisten modelle ab dem Bj.1998 (1999) naben einen elektronischen Speicherplatz wie FLASH o.ä .. Diese Kontrolleinheiten können durch ein OBD connector von aussen, also durch einen OBD kabel verändert werden. Dafür ist es nötig dass mann durch den Dyagnosen-stecker sich mit der Kontrolleinheit verbindet und durch eine spezielle Software die daten verändert. Der Nachteil dieser Methode ist dass ohne Fachhilfe die Werksdaten nicht wieder hergestellt werden können.

5. Manche Motoren ab dem Bj.2003/2004 haben auf ihren ECU einen BDM connector. Das heisst dass mann nicht den OBD benützen kann und dass der ECU herausgeholt werden muss. Diese methode ist aber ebenfalls sehr sicher wenn mann ,wie wir es tun, das nötige Equipment und know-how besitzt.

6. Die POWER BOX ist ein elektronisches System das zwischen den ECU und den Sensoren oder zwischen dem ECU und den Einspritzdüsen eigebaut wird. Dessen Aufgabe ist die Informationen vom ECU aufzunehmen, sie zu überarbeiten und als solche weiterzuleiten. Als resultat bekommt mann eine reichere Luft/Kraftstoff Mischung die mehr Leistung aus Ihrem Motor herausholt. Bei dieser Methode bleiben alle Teile Serienmäsig und die Power Box kann jederzeit enfernt und auch auf jedes andere gleiche Modell eingebaut werden. Der Nachteil ist das die Power Box keine Veräderungen zulässt so dass eine Feinabstimmung die bei manchen Modellen nötig ist nicht möglich ist. Ein Nachteil ist auch der hoche Anschaffungspreis der Power Box. Wir bieten erstklassige Produkte der Firma Vector Motortuning an.